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Sind Sie letzten Endes doch ein Katholik?
Von Robert Schmid

Von den rund 2,1 Mrd. Christen der Welt, bekennen sich ca. 1,2 Mrd. zum katholischen Glauben.

Was macht einen nun zum Katholiken, und warum gibt es so viele Katholiken auf der Welt?

In einem katholischen Zuhause zur Welt zu kommen, das sich in einer Stadt oder einem Land befindet, welche überwiegend katholisch ist, dürfte wohl der Hauptgrund sein, weshalb man zum Katholiken wird. Es gibt natürlich eine unbegrenzte Anzahl von Gründen und Umständen, weshalb Menschen im Laufe der letzten 1700 Jahre zum Katholizismus konvertiert sind.

Anfang und Geschichte der römisch-katholischen Kirche wurde durch diese gut dokumentiert. Ihren Anfang und ihre Gründung führt sie auf Jesus zurück, der die katholische Kirche an Pfingsten mit dem Heiligen Petrus als ersten Papst gründete. Das Problem mit dieser historischen Darstellung ist, dass sie nicht in der Bibel steht. Sie können suchen so viel Sie wollen, es gibt keine römisch-katholische Kirche und keinen Papst in der gesamten heiligen Schrift.

Was steht denn nun in der Bibel? "Als der Pfingsttag gekommen war...", sandte Gott seinen Heiligen Geist und schloss einen neuen Bund mit dem geistlichen Volk Israel, das aus Menschen aller Nationen bestand, Juden und Heiden, die das Geschenk des Heiligen Geistes empfingen. Dies war dann der Anfang der Kirchengemeinde des Neuen Testaments, welche Jesu Christi Prophezeiung erfüllte, als er zu seinen Jüngern sprach "Ich werde meine Kirche bauen, und die Pforten der Hölle werden nicht Oberhand über sie gewinnen."

Bitte beachten Sie die biblische Tatsache, dass Jesus sprach: "Ich werde MEINE Kirche bauen", aber er nannte seine Kirche nicht „Kirche Jesu“. Der biblische Name der Kirche ist "Kirche Gottes“. Daraus kann man nur einen Schluss ziehen; Jesus muss Gott sein, sonst kann seine Kirche, die er baut, nicht die "Kirche Gottes" sein.

Nun, wie wir aus der Geschichte wissen, legte Satan, der Betrüger und Lügner, gerade als Jesus Christus die Kirche Gottes einrichtete, den Grundstein für eine gefälschte Kirche als Konkurrenz zur Kirche Gottes. Da er ein Bündnis mit der römischen Regierung schließen musste, wurde diese gefälschte Kirche als "römisch-katholische (oder universelle) Kirche“ bekannt. Diese Kirche ist eine Mischung von Gut und Böse: Ja, es gibt eine Kirche - das ist gut, aber sie ist eine andere Kirche - das ist böse.

Was macht einen eigentlich zum Katholiken? Es gibt viele Aspekte und Lehren, die einen Katholiken definieren. Die grundlegendste Lehre ist eine Zustimmung, dass die römisch-katholische Kirche die wahre (Mutter) Kirche ist und dass es eine Folge päpstlicher Autoritäten gibt, die ununterbrochen bis zu Petrus und Jesus Christus selbst zurückreicht.

Im Sinne dieses Artikels werde ich mich nur auf drei spezifisch katholische Lehren konzentrieren, die einen zum Katholiken machen. Diese drei Lehren sind die Basis und die Ablehnung einer dieser Lehren macht Sie zum Ketzer und unterwirft Sie der Exkommunikation sowie dem Ausschluss von der Teilnahme an den Sakramenten.

Die drei grundlegenden römisch-katholischen Lehren sind:

1.)   Die Heilige Dreifaltigkeit (eine Definition von Gott)

2.)   Der Sonntag (der wöchentliche Ruhetag)

3.)   Ostern (das Fest der Auferstehung)

Die Heilige Dreifaltigkeit

Die Dreifaltigkeitsdoktrin soll die Natur Gottes definieren. Ein Gott in drei göttlichen Personen, Vater, Sohn und Heiliger Geist, von und in alle Ewigkeit. Woher kommt diese Definition von Gott, die man in der Heiligen Schrift nicht finden kann? Auch hier sagt uns die römisch-katholische Geschichte, dass die Dreifaltigkeitsdoktrin das Ergebnis einer Kontroverse über das göttliche Wesen Jesu Christi im 4. Jh. n. Chr. zwischen Arius, einem Priester aus Alexandria, und Athanasius, dem Bischof von Alexandria, ist. In einer Reihe von Kirchenkonzilen wurde Gott schließlich als dreieinig definiert, ein Gott in drei Personen, Gott Vater, Gott der Sohn und Gott der Heilige Geist. Ganz sicher hat diese Definition das göttliche Wesen Jesu Christi festgelegt, aber sie hat auch zu einer Reihe von neuen und falschen Verständnissen des Gottes der Bibel geführt. Genauso arbeitet Satan; er gesteht einen Punkt der Wahrheit zu, um andere Punkte der Unwahrheit einzuführen.

Was sind die wichtigsten Punkte der Unwahrheit, auf denen die Lehre der Dreifaltigkeit beruht?

1.) Die Erhebung des Geistes Gottes zu einer Persönlichkeit

Es wurde viel geschrieben und ausführlich dokumentiert, um den Nachweis zu führen, dass der Heilige Geist keine dritte Person, kein separates Zentrum des Denkens und des Geistes ist. Gott ist heilig und Gott ist Geist, damit ist Gott der Heilige Geist. Der Heilige Geist ist der Geist und/oder die Kraft Gottes, durch welche Gott seine Taten und Aktionen vollbringt. Jede Personifizierung des Heiligen Geistes ist lediglich ein Verweis auf die Person/Wesen  die Gott selbst ist, von dem sein (heiliger) Geist entspringt.

2.) Die Schaffung eines Dreieinigkeitsmodells, um Gott zu definieren   
In den verschiedenen Kirchenkonzilen gab es keine Fragen bzw. Streit darüber, ob Gott der Vater eine Person/Wesen war, noch gab es Fragen bzw. Streit, ob der Sohn Gottes eine Person/ Wesen war. Es war das Hinzufügen von Gott dem Heiligen Geist als dritte Person/Wesen, was die (nicht unumstrittene) dreieinige Natur Gottes schuf. Ein Gott in drei Personen/Wesen - die Heilige Dreifaltigkeit.

3.) Das Mysterium der Beziehungen

Die Beziehung zwischen dem Vater, der ersten Person in der Dreifaltigkeit, und dem Sohn, der zweiten Person in der Dreifaltigkeit ist selbsterklärend und allen, selbst Kindern, verständlich. Die mystische Frage stellt sich, wie das Verhältnis der dritten Person, dem Heiligen Geist, zu Vater und Sohn aussieht? Wie passt der Heilige Geist in eine familiäre Beziehung, die ganz eindeutig von Vater und Sohn bestimmt ist? Merken Sie sich, der Grund, weshalb die Dreieinigkeit ein Mysterium ist, liegt darin, dass es keine erkennbare Beziehung zwischen einem Vater und Sohn und einem Geist gibt. Das Einzige, was erzeugt wird, ist ein mystischer Gott.

4.) Das widersprüchliche Wesen von Familie und Dreifaltigkeit

Wenn Gott eine Dreifaltigkeit ist, kann er keine Familie sein, und wenn Gott eine Familie ist, kann er keine Dreifaltigkeit sein. Die Dreifaltigkeit, von ihrer eigenen Natur her, ist auf drei Personen/Wesen beschränkt. Im Gegensatz dazu ist die Familie ihrer Natur nach unbegrenzt in der Anzahl der Personen/Wesen. Deshalb, wenn Gott eine Dreifaltigkeit wäre, könnte man nie eins mit dem Vater oder dem Sohn werden, da der Sohn eins mit dem Vater ist (Johannes 17).

5.) Die ewige Existenz des Sohns

Nach römisch-katholischer Dreifaltigkeitslehre existierte der Sohn bevor er geboren wurde  (ein Widerspruch in sich). Im Glaubensbekenntnis von Nicäa heißt es: "Wir glauben....an einen Herrn, Jesus Christus, den einzigen Sohn Gottes, ewig gezeugt vom Vater ...." und im zweiten Kirchenbann des Zweiten Konzils von Konstantinopel (553) heißt es: "Wenn jemand nicht bekennt, dass das Wort Gottes zweimal gezeugt wurde, das erste Mal vor allen Zeiten vom Vater, nicht-zeitlich und körperlos, das andere Mal in den letzten Tagen, als er vom Himmel herunterkam .... lasse ihn verflucht sein". Die Frage ist: Wo wird das in der Bibel gesagt und was bedeutet "ewig gezeugt" und "gezeugt vor allen Zeiten"? Römer 1,19-20 sagt uns, dass wir das Göttliche durch die Dinge, die gemacht wurden, verstehen können. Es gibt keine Lebewesen, sei es Mensch oder Tier, das "ewig" oder "vor allen Zeiten" gezeugt wurde. Diese Ideen sind reine Mythologie und existieren nicht in der Schöpfungsordnung. So etwas wie eine Präexistenz gibt es nicht. Jesus existierte nicht, bevor er geboren wurde. Es war das Wort [das zum Sohn WURDE], das immer mit Gott existierte (Johannes 1:1,14).

6.) Die Notwendigkeit einer Inkarnation       

Was ist eine Inkarnation? Zunächst gibt es das Wort "Inkarnation" wie auch das Wort "Dreieinigkeit" nicht in der Heiligen Schrift. Die grundlegende Definition der Inkarnation ist die mythologische Vorstellung von einem Gott oder von Göttern, die menschliche Form annehmen, d. h. Mensch werden. Die Menschwerdung ist ein notwendiger Bestandteil der Dreieinigkeitslehre, um den bereits existierenden Gott Sohn in den Menschen Jesus zu verwandeln. Gibt es keine Dreifaltigkeit, dann gibt es auch keine Präexistenz und daher keine Notwendigkeit für eine Inkarnation. Gott wurde nicht zum Menschen! Gott zeugte einen Sohn, der als Mensch geboren wurde!

Sonntag

Das vierte Gebot ist klar und eindeutig. "Denke daran, den Sabbat heiligzuhalten ..." Warum? ... "Denn der HERR hat in sechs Tagen Himmel und Erde, das Meer und alles, was darinnen ist, geschaffen und  am siebten Tag ruhte er; darum segnete der HERR den Sabbat und heiligte ihn."

Sonnenanbetung gab es in den babylonischen Mystikreligionen lange vor der Geburt Christi, sodass es nicht verwunderlich ist, dass der Sonn-Tag, der erste Tag der Woche schließlich Gottes Sabbat ersetzte, den siebten Tag der Woche. Die historischen Aufzeichnungen beweisen klar, dass es die katholische Kirche war, die behauptete, die Berechtigung zu haben, das Gesetz Gottes zu ändern. Und so erließ Kaiser Konstantin 321 n. Chr. sein berüchtigtes Edikt: "Man lasse alle Richter und Menschen der Stadt, sowie die Beschäftigung aller Gewerbe am ehrwürdigen Tag der Sonne ruhen." Es war Satans Meisterstreich, das einzige Gesetz zu ändern, das Gott als den Schöpfer von "Himmel und Erde, des Meers und allem, was darin existierte, identifizierte.

Diejenigen, die weiterhin den Sabbat für heilig hielten, wurden mit dem Kirchenbann belegt (verflucht), und mussten oft ihre Glaubenstreue mit dem Leben bezahlen. Dies erfüllte dann die Prophezeiung von Daniel 7, dass das "kleine Horn" (das "Biest" von Rev. 13)  "daran denken würde, die Zeiten und das Gesetz zu ändern." Das Gebot über den Sabbat - ist wirklich das Testgebot, da Jesus klar gesagt hat: "wenn Du mich liebst, hältst Du meine Gebote." Diejenigen, welche das Gebot des Sabbats nicht halten, lieben Jesus nicht.

Ostern

Gott hat seinem Volk sieben Feiertage pro Jahr gegeben (Lev. 23). Diese sieben Sabbate geben einen Überblick über den gesamten Plan der Erlösung. Ohne Anerkennung und Verständnis für diese sieben Feiertage, kann man nicht wissen, und kann man keine Erlösung von der (Todes-) Strafe  erlangen, die durch das Brechen der Gesetze Gottes verhängt wurde.

"Dies sind die festgelegten Feiertage des HERRN, die heiligen Synoden, die Du zu dem für sie festgelegten Zeitpunkt verkünden sollst. Im ersten Monat, am Abend des vierzehnten Tags des Monats, ist das Passahfest des HERRN" (Lev. 23:4,5).

Der Plan der Erlösung beginnt mit dem Passahfest. Alle anderen Feiertage sind bedeutungslos ohne das Passahfest. Bei Passah macht Gott etwas für uns, was wir selbst nicht für uns tun können. Gott gibt das Opferblut seines Sohnes, um uns von der Strafe der Sünde reinzuwaschen. Ohne Passah kann es keine Erlösung geben.

Nun, was hat das Passahfest mit Ostern zu tun? Nichts - und das ist genau das Problem, oder besser gesagt die Täuschung. Wieder war es Satans Meisterstreich, in seiner Kirche das Passahfest aufzugeben, das an den Tod Christi erinnert, und es durch den Ostersonntag zu ersetzen, das an die Auferstehung Christi erinnert. Der Plan der Erlösung beginnt jedoch nicht mit der Auferstehung, er beginnt mit dem Tod Christi, denn Christus ist unser Passah (nicht unser Osterhase).

Webster definiert "Ostern" als: "Name des heidnischen Frühlingsfests, dessen Datum beinahe mit dem Osterfest der Kirche zusammenfällt." "Ein jährliches christliches Fest, das die Auferstehung Jesu am ersten Sonntag nach Vollmond feiert, der am oder nach dem 21. März eintritt."
           
Das Problem – wo wird das im Wort Gottes erwähnt? Nirgendwo! Sicherlich ist die Auferstehung ein äußerst wichtiges Ereignis, aber es ist nicht ein durch ein Gebot festgelegter jährlicher Gedenkfeiertag. Gott sagt: “Im ersten Monat, am Abend des vierzehnten Tags des Monats, ist das Passahfest des HERRN".
 
Lassen Sie uns nun die Tatsache betrachten, dass ALLE Menschen seit Kain und Abel in Sünde geboren sind, da sie ihr körperliches Leben durch ihre sündigen menschlichen Eltern erhalten, und  ihr geistiges Leben durch ihren sündigen geistigen Vater Satan erhalten. Seit dem Moment, als Adam und Eva von dem Baum des Wissens von Gut und Böse (Synkretismus) gegessen haben, wurden sie geistig gezeugte Kinder ihres Vaters, des falschen Gottes - Satans. Wie kann diese geistige Orientierung geändert werden?

1. Durch Ersetzen des "Katholischen Dreifaltigkeits-Gotts" durch den "biblischen Familien-Gott."

2. Durch Ersetzen des "Katholischen Sonntags" durch den "biblischen Sabbat."

3. Durch Ersetzen des "Katholischen Ostern" durch das "biblische Passah."

Diese (falsche) geistige Orientierung kann nur durch die Ablehnung Satans (Ostern) und die Annahme Jesu (Passah) geändert werden. Damit dies geschieht, ist ein Aufruf notwendig, eine Erzeugung durch Gott, die gestattet, ein Teil des Lebensbaums zu werden, das Empfangen einer Anzahlung des Heiligen Geists, die unsere geistige Orientierung ändert und Gott zu unserem geistigen Vater macht.

Es versteht sich von selbst, dass alle Atheisten und die nicht-christlichen Religionen Christus nicht  als ihren Erlöser anerkennen, und daher keine Erlösung von der Strafe der Sünde erhalten, die (letzten Endes)  den ewigen Tod bedeutet. Aber das Gleiche gilt auch für alle Personen und "christlichen Kirchen", die das Passah abgeschafft und Passah durch Ostern ersetzt haben. Sie können sich als Lutheraner, als Protestant, Baptist, oder evangelischer Christ, usw., usw. bezeichnen, aber wenn Sie das "katholische Ostern" anstelle des "biblischen Passah" akzeptiert haben, sind Sie (trotzdem) ein Katholik!

Wie steht es um die Personen und Organisationen, welche die Dreifaltigkeitslehre abgelehnt haben, jedoch von der Dreifaltigkeit einen der sechs Punkte, welche die Dreifaltigkeit ausmachen, beibehielten? Könnte zum Beispiel das Akzeptieren der "Präexistenz Christi" und der "Inkarnation" diese trotzdem zu Katholiken machen? Ich weiß es nicht. Ich bin niemands Richter. Ich weiß jedoch, dass es klug ist, von Klippen und Unwahrheit so weit wie möglich Abstand zu halten.

Kein Zweifel, wir Christen sind alle viel näher an der Klippe, an Satan, als wir uns vorstellen [Satan ist schließlich der Gott dieser Welt], sodass wir alle am Ende auf die Liebe und Barmherzigkeit Gottes angewiesen sind. Aber der Gott der Liebe ist auch der Gott der Gerechtigkeit, der uns für das zur Verantwortung zieht, was wir mit den Talenten, dem Know-how und dem Verständnis, das Er uns gegeben hat, angefangen haben. Gott ermahnt uns "in Gnade und Wissen zu wachsen", was kein einmaliges Ereignis ist, wie z.B. das Glaubensbekenntnis einer bestimmten Organisation anzunehmen, sondern ein fortlaufender Prozess vom Tag, an dem wir geboren werden, bis zum Tag, an dem wir sterben.

Es gibt drei Wege, auf die sich Satan stützt, um uns vom Wachsen in Gnade und Wissen abzuhalten: TRADITION, ORGANISATORISCHE ERWÄGUNGEN und STOLZ. Hat einer oder haben alle diese Wege Sie vom Wachsen in Gnade und Wissen abgehalten, so dass Sie letzten Endes doch ein Katholik sind?

 

 

 

 

 

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