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JESUS, „Mein Herr und mein Gott!“
von: Robert Schmid
Wir sind jetzt 2000 Jahre nach der Geburt von Jesus und trotzdem ist Jesus für die meisten Menschen (selbst für gebildete) ein Mysterium. Da Jesus Christus dieses Problem vorausgeahnt hat, hat er Petrus und infolgedessen uns allen diese wichtigste Frage gestellt: „Wer sagt denn ihr, dass ich sei?“ (Matt.16:15). Die Bedeutsamkeit dieser Frage besteht darin, dass sie sich an jeden Einzelnen persönlich richtet. Jesus möchte wissen, was SIE sagen, wer ER ist. Er fragt Sie nicht, was ihr Pfarrer sagt, oder was eine Glaubenskommission sagt, wer ER ist. Eines Tages werden wir alle vor Jesus Christus stehen und ER wird uns die Frage stellen: „Wer sagt denn ihr, dass ich sei?“
Wir wissen nun aus der Erwiderung von Petrus, dessen Antwort nicht von Fleisch und Blut stammte, sondern vom Vater im Himmel, was die richtige Antwort ist. „Du bist Christus, des lebendigen Gottes Sohn“ (Matt. 16:16).
Es existieren drei (falsche) Lehren, mit denen Satan dieser grundlegenden, fundamentalen und reinen Wahrheit widerspricht;
1) Durch das Lehren, dass Jesus vor Seiner eigenen Geburt existiert hat (wann?).
2) Durch das Lehren, dass Jesus ein erschaffenes Wesen ist (wie?).
3) Durch das Lehren, dass Jesus alles Mögliche ist, aber nicht Gott (ob?)
Wann ist Jesus der Sohn Gottes geworden?
Der Römische Katholizismus/die Dreieinigkeitslehre droht, dass: „Wenn irgend jemand nicht anerkennt, dass Gott das Wort, zweimal geschaffen worden ist: der Erste vor allen Zeiten vom Vater, zeit- und körperlos, der Zweite in jüngerer Zeit, als er vom Himmel hinabgestiegen ist und durch die heilige, glorreiche, ewig jungfräuliche Gottesgebärerin Maria zur Welt gekommen und leibhaftig geworden ist; soll er verflucht sein.“
„Die Dreieinigkeitslehre ist die Grundlage für die Vorstellung, dass Jesus vor Seiner eigenen Geburt existiert hat. Um diese (falsche) Prämisse akzeptable zu machen, war eine andere (falsche) Prämisse notwendig – die Verkörperung, bei der eine existierende Gottheit in menschlichem Antlitz in Erscheinung tritt. Tatsächlich gibt es die Vorstellung einer Präexistenz seit Menschengedenken und stellt die Grundlage aller Babylonischen Mysterienreligionen dar, was die (falsche) Lehre der Reinkarnation und die Unsterblichkeit der Seele mit einschließt.
Es gibt zu viele Varianten der Präexistens von Jesus aufzulisten oder zu kennen, aber sie führen alle zu derselben unvermeidbaren Schlussfolgerung: Wenn Jesus vor Seiner eigenen Geburt existiert hat, ist er vor 2000 Jahren nicht wirklich Gottes Sohn geworden, sondern ist einfach als Mensch geboren und als Sohn Gottes leibhaftig geworden.
Die Biblische Tatsache ist jedoch, dass das Wort (Gottes) nicht nur der „Menschensohn“, Jesus, GEWORDEN ist, als Er von Maria zur Welt gebracht wurde, sondern dass das Wort (Gottes) der gezeugte „Sohn Gottes“, Jesus, GEWORDEN ist, als Maria ihn vor 2000 Jahren empfangen hat.
Wie ist Jesus der Sohn Gottes geworden?
Am Anfang schuf Gott durch Sein Wort den Himmel und die Erde, die Engel und Adam und Eva. Kain und Abel und die gesamte nachfolgende Menschheit sind von einem sündhaften menschlichen Vater gezeugt und von einer sündhaften menschlichen Mutter zur Welt gebracht worden. Jesus ist von einem sündlosen Vater – Gott – gezeugt, von einer sündhaften Mutter – Maria – zur Welt gebracht worden und von seinem sündlosen Vater – Gott – wiedergeboren. So ist Jesus vor 2000 Jahren entstanden, als das Wort Gottes Fleisch WURDE, also Gottes Sohn GEWORDEN ist. Nicht einmal Gott kann Seinen eigenen Sohn erschaffen. Ein (echter) Sohn wird nicht zur Existenz geredet, sondern kann nur durch einen Prozess entstehen, der Zeugung genannt wird. Die Schwangerschaftsperiode für Menschen, einschließlich Jesus, ist/war neun Monate. Die Schwangerschaftsperiode für Gottheiten, einschließlich Jesus, ist/war bis zum Tod. Durch Vertrauen glauben gezeugte Menschen, einschließlich Jesus, dass Gott der Vater seine ungeborenen spirituellen Kinder, einschließlich Jesus, wiederauferstehen lassen wird, wenn sie/Er wiedergeboren werden/wurde.
Ob Du der Sohn Gottes bist? (Matt. 3:3)
Das größte, kleine Wort „ob“ ist Satans Lieblingswort und wurde auf Jesus gleich nach Seiner Taufe geworfen, als Satan Jesus mit „Ob Du Gottes Sohn bist“ herausforderte.
Heute wirft Satan immer noch das Gleiche „Ob Jesus der Sohn Gottes ist“ auf jedes getaufte Kind Gottes. Das Gegenmittel auf diesen Angriff ist heute das Gleiche wie damals – Das Wort Gottes – das sagt, dass: „Dies ist mein lieber Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe“ (Lukas 3:22), was Satan als den Lügner darstellt, der er von Anfang an war.
Als die Juden hörten dass Jesus Gott als Seinen eigenen Vater bezeichnete, versuchten Sie Ihn zu töten, da sie die volle Bedeutung dieser Aussage verstanden, mit der sich Jesus Selbst Gott gleichstellte. Diese Prämisse wird auch heute noch herausgefordert, genau so wie es vor 2000 Jahren war. Warum ist Jesus Gott? Jesus ist Gott, weil er von Gott geboren wurde!
Seien Sie nicht getäuscht über die Einfachheit, die in Christus ist. Das, was vom Tier zur Welt gebracht wird, ist (ein) Tier. Das, was vom Menschen zur Welt gebracht wird, ist (ein) Mensch. Und das, was von Gott zur Welt gebracht wird, ist (ein) Gott.
Jesus ist Gott, weil er Gottes Sohn ist!
Jesus ist Gott, weil Er, wie das Wort Gottes, mit Gott am Anfang war, und das Wort Gottes war (und ist) Gott.
Jesus, als der Sohn der Menschheit und als der Sohn Gottes, hatte seinen Anfang vor 2000 Jahren.
Jesus, als das Wort Gottes, ist ohne Vater, und Mutter oder Abstammung, und hat weder einen Beginn, noch ein Lebensende, aber dem Sohn Gottes ähnelnd, bleibt Er ewig ein Priester.
Als Jesus Timotheus erschienen ist und ihn herausforderte, seine Hand auszustrecken und sie an Seine Seite zu legen und nicht ungläubig, sondern gläubig zu sein, antwortete Ihm Timotheus: „Mein Herr und mein Gott!“ Jesus korrigierte ihn nicht, aber sagte ihm: „Hast Du geglaubt, weil Du mich gesehen hast? Gesegnet seien jene, die nicht gesehen und trotzdem geglaubt haben.“ Lasst uns ALLE antworten, ohne gesehen zu haben und ohne Zweifel, Jesus. „Mein Herr und mein Gott!“ (Johannes 20:28).
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