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Die “Doppelnatur” von Jesus Christus!
von Robert Schmid
Bedenkt man, dass die wichtigste Frage, die der Mensch stellen kann “Wer ist Gott?” lautet, muss man auch die Frage stellen, ob das Konzept des “einzigen Gottes” von den “biblischen Unitariern” wirklich biblisch ist?
Das Grundprämiss dieses Doctrin sagt: Es GAB, GIBT und WIRD IMMER (nur) EINEN Gott geben. Anders gesagt glauben Unitarier, dass ihr Erlöser Jesus (nur) ein Mann, (nur) ein Mensch und kein Gott war!
Dieses Konzept ist teilweise auf die Verneinung der “Doppelnatur” von Jesus zurückzuführen, was das folgende Zitat aus den Schriften der Unitarier sagt (Widerlegung der Doppelnatur von Jesus Christus): “Die göttlichen und menschlichen Eigenschaften, als die Essenz des Seins, können nicht in derselben Person vorhanden sein”. Ist das eine richtige Aussage?
Für Unitarier, die diese Worte geprägt haben, ist das offensichtlich eine richtige Aussage. Wenn man letzten Endes glaubt, dass Jesus NUR ein Mann war und NUR über "menschliche Eigenschaften" verfügte, können in derselben Person nicht gleichzeitig "göttliche Eigenschaften" oder eine "Doppelnatur“ vorhanden sein.
Jedoch besagt die römisch-katholische/protestantische Kirche, die Kirche Gottes und die BIBLISCHE Glaubenslehre: Göttliche und menschliche Eigenschaften, die grundlegenden Einheiten des Seins, sind nicht nur in derselben Person vorhanden, sondern müssen in derselben Person vorhanden sein, damit Erlösung von der Sünde möglich ist.
Das Problem ist, dass die römisch-katholische Kirche (falsch) behauptet, dass Jesus “ganz Gott”, und “ganz Mensch” war, was ein offensichtlicher Widerspruch ist. Woher stammt die Idee, dass Jesus ganz Gott und ganz Mensch war? Sie stammt von der römisch-katholischen Doktrin der Dreifaltigkeit, die behauptet, dass Gott der Vater, Gott der Sohn und Gott der Heilige Geist seit aller Ewigkeit, sowie in der Zeit des Alten und Neuen Testaments existierten und in der Zukunft existieren werden.
Nach der trinitarischen Lehrmeinung wurde vor 2000 Jahren der schon existierende Gott Sohn durch Menschwerdung zu Fleisch, wobei er ganz Gott geblieben ist, und von der Jungfrau Maria geboren wurde – als ganz Mensch. Das Konzil von Chalcedon der katholischen Kirche (451) erklärte, dass Jesus nach der Menschwerdung “vollkommen göttlich und vollkommen menschlich blieb (...) wesensgleich mit dem Vater aufgrund seiner Göttlichkeit, wesensgleich mit uns aufgrund seines Menschseins (...) ein und derselbe Christus, Herr, der einzig gezeugte, bestätigt in zwei Naturen, unvermischt, unverändert, unteilbar und untrennbar”.
Das Geheimnis der Menschwerdung, also Vereinigung der zwei Naturen in einer Person, bekannt als eine Hypostase, ist eine direkte Folge des Geheimnisses der Dreifaltigkeit. Die Doktrin der Dreifaltigkeit verlangt die Präexistenz des Sohn Gottes und bedingt die Menschwerdung, damit Er als Mensch erscheinen konnte.
Wenn die “göttlichen Eigenschaften” als “ganz Gott” definiert werden, wie es im Katholizismus der Fall ist, hätten die Unitarier recht, weil „ganz Gott“ und „ganz Mensch,“ als die Essenz des Seins nicht in derselben Person vorhanden sein können.
Aber die Definition der "göttlichen Eigenschaften" als "ganz Gott", wie in der trinitarischen Doktrin, ist einfach NICHT biblisch. Die Bibel behauptet an keiner Stelle, dass Jesus "ganz Gott" war, so wie Gott, Gott ist. Hauptsächlich wenn man bedenkt das der eine Gott der ewige, all wissente Vater war und der andere Gott (nur) der gezeugte Sohn war, der nicht alles wusste!
Der ewige Gott, der Gott von Abraham, Isaac und Jakob, der Gott des Alten Testaments war, und ist eine göttliche Wesenheit mit einer "einzigen Natur", mit einer reinen göttlichen/geistigen Natur.
Adam und Eva wurden als Menschen zum Ebenbild Gottes mit einer reinen physischen/menschlichen, "einzelnen Natur" geschaffen. Deshalb mussten sie zwischen zwei Baumarten im Garten von Eden wählen, die zwei unterschiedliche und entgegengesetzte geistige Naturen darstellten. Eine geistige Natur wurde als Lebensbaum -- Gott dargestellt, der zweiten geistigen Natur entsprach der Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen – Satan.
Wie wir wissen, haben sie als ihre zweite "geistige Natur" die böse Natur des Geistes Satan ausgewählt. Seit diesem Zeitpunkt waren alle ihre Nachkommen, angefangen mit Kain und Abel bis zu uns, Menschen mit einer "Doppelnatur". Wir sind alle mit einer "Doppelnatur" geboren: mit der physischen menschlichen Natur und mit der geistigen bösen Natur. Bei unserer Geburt sind wir ALLE gezeugte Kinder unseres Vaters dem Teufel. Berufung von Gott, Reue und Taufe sind notwendig, um die Gabe des Heiligen Geistes zu erhalten und unsere geistige böse Natur zu der geistigen göttlichen Natur zu verwandeln.
Wie ist es mit Jesus? Lasst es bekannt sein, dass Jesus von der Empfängnis bis zur Geburt durch Maria ein Mensch mit einer “Doppelnatur“, “seiner physischen menschlichen Natur” und seit seiner Zeugung durch Gott, seinen Vater - mit “seiner geistigen göttlichen Natur” war.
Jesus wurde als Mensch mit einer Doppelnatur, so wie wir, geboren. Der Unterschied liegt darin, dass er von Gott seinem Vater, seit der Empfängnis gezeugt war. Im Gegensatz dazu können die Menschen von Gott dem Vater, nur nach der Reue (Verweigerung ihrer bösen geistigen Natur), nach der Taufe (Anerkennung des Todes und der Wiederauferstehung von Jesus ihretwegen) und nach dem Empfang des Heiligen Geistes (eine neue göttliche geistige Natur) neu gezeugt werden.
Die göttlichen und menschlichen Eigenschaften, als Essenz des Seins, existieren in derselben Person, sogar in der Person unseres Erlösers, Jesus Christus. Während seines Lebens auf dieser Erde war Jesus Christus NICHT Gott, so wie Gott, Gott ist. Jesus Christus war der Sohn eines Menschen, geboren von Maria und war der Erste und der Einzige (auf diese Art) gezeugte Sohn Gottes, der durch seine Auferstehung von den Toten (Wiedergeburt) zu einer göttlichen Wesenheit wie sein Vater mit "einer Natur" wurde. Wir können in seine Fußstapfen treten und auch eine göttliche Wesenheit mit einer “einzigen Natur” (so wie unser älterer Bruder) durch Auferstehung (Wiedergeburt) werden.
Jesus ist doch unser Beispiel und Vorreiter in ALLEM.
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