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Ein historischer Überblick über Gott und sein Wort!
von Robert Schmid
"Am Anfang Gott" (Einzahl, d. h. EIN göttliches Wesen).
Es heißt NICHT : "Am Anfang EIN Gott in DREI Personen" es heißt auch nicht: "Am Anfang EIN Gott in ZWEI Personen."
An EINEN Gott zu glauben ist Monotheismus - das ist biblisch.
An ZWEI oder DREI Götter zu glauben ist Polytheismus - das ist nicht biblisch.
An beides, Monotheismus und Polytheismus zu glauben ist Synkretismus – das heißt Essen vom Baum des Wissens, von Gut und Böse.
Das Konzept, Monotheismus und Polytheismus zu mischen, so wie in der Dreieinigkeit - und Zweieinigkeitslehre, ist das Ergebnis der Vermischung mystischer babylonischer Glaubensvorstellungen mit dem Glauben der römisch-katholischen Kirche, was von Gott verdammt ist.
Gott sprach und durch die Macht seines Wortes SCHUF er Himmel und Erde sowie Adam. Dann MACHTE Gott Eva aus Adam.
Gott (nicht Götter) ging und sprach mit Adam und Eva im Garten und untersagte ihnen, vom Baum des Wissens von Gut und Böse zu essen.
Dann kam ein Möchtegerngott und sagte, sie würden wie Gott sein, Gut und Böse kennen, wenn sie von dem gut aussehenden Baum essen würden, und nebenbei, sie würden sicherlich nicht sterben!
Beide Erklärungen des falschen Gottes Satan waren richtig, aber in einer irreführenden Art und Weise. Gott hat tatsächlich ein Wissen des Guten und des Bösen, aber er hat auch die Wesensart, nie Böses zu begehen. Im Gegensatz dazu hatten Adam und Eva nun auch das Wissen von Gut und Böse (vorher kannten sie nur das Gute und konnten deshalb nicht sündigen) aber, ohne die notwendige göttliche Wesensart (Baum des Lebens) fielen sie schnell in Sünde. Sie sind an "diesem Tage" physisch nicht gestorben, wie Satan es meinte, aber sie sind an "diesem Tage" spirituell gestorben, wie Gott es meinte.
Danach hatten Adam und Eva Kinder, Kain und Abel, durch ein Verfahren, das als ZEUGUNG bekannt ist, welches von Gott in sie eingebaut wurde (es ist unrichtig zu sagen, dass die Menschen von Gott geschaffen werden, denn mit Ausnahme von Adam und Eva, sind alle das Ergebnis der Zeugung, d. h., der Geburt).
Mit Gottes Fluch auf der Erde und auf Adam begann sich alles schnell zu verschlechtern und der Polytheismus, das Entstehen mehrerer, falscher Götter, wurde die Religion der Völker der Welt.
Danach zog Gott in seiner Barmherzigkeit Abraham und das Volk Israel heran - aber warum? Um die Menschen wieder zu einem Verständnis des EINZIGEN wahren Gottes zurückzubringen, der mit Adam im Garten ging und der Adam und die Welt durch und mit der Macht seines Wortes schuf.
Und so haben wir ein Volk namens Israel erhalten, dessen Schlachtruf war und ist: "Höre, Israel: Der Herr, unser Gott ist EIN Herr, und du sollst den Herrn, deinen Gott (Singular) von ganzem Herzen lieben, und mit ganzer Seele und all deiner Kraft. Und diese Worte, die ich (Singular) dir an diesem Tag befehle, sollen in deinem Herz sein" (5. Mose 6:4-6).
Das bringt uns bis ans Ende des Alten Testaments. Doch beachten Sie bitte sorgfältig: Im Alten Testament gibt es keinen Hinweis auf einen "gleichgestellten, ewigen Gottpartner", keine Erwähnung eines zweiten Gottes namens "Jesus" oder "Jesus Christus" und keine Erwähnung einer dritten Person namens Heiliger Geist. Es wird niemals auf Gott Bezug genommen als "Gott der Vater". Es gibt keinen Hinweis auf die Existenz eines "Sohn Gottes" oder eine "Gottesfamilie". Keine Erwähnung von einem "Sprecher" oder einem "stellvertretenden Befehlshaber". Warum nicht? Aus dem einfachen Grund, dass nichts von dem existierte!
Was war dann am Anfang? Im Alten Testament ist die Antwort aus 1. Mose 1:1 klar und eindeutig (es sei denn, wenn man sie mit vorgefassten Begriffen liest) - Gott war am Anfang. Würde das Neue Testament dieser Aussage widersprechen? Natürlich nicht. Johannes 1:1 ist genau so klar und eindeutig (es sei denn, wenn man ihn mit vorgefassten Begriffen liest). Er fügt nur einige zusätzliche Details hinzu, die zum Verständnis wichtig sind, um zu wissen, was noch kommt.
"Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott." Was war am Anfang? Das "Wort Gottes" war am Anfang (alles, was darüber hinausgeht, ist falsche Argumentation der Menschen). Der Anfang, soweit es die Menschheit betrifft, war als der EINE Gott, durch und mit seinem Wort, die Welt und Adam in die Existenz rief.
Wie erkennen wir Gott? Zusätzlich zum schriftlichen und lebendigen Wort Gottes und dem Heiligen Geist Gottes, nach Reue und Taufe gegeben, erkennen wir Gott durch die Dinge, die er schuf, und seine größte Schöpfung war der Mensch (Menschheit). Sehen Sie sich Ihren Nachbarn an, oder stellen Sie sich vor einen Spiegel und personalisieren Sie Johannes 1:1; Am Anfang ist mein Wort, und mein Wort ist mit mir, und ich bin mein Wort.
Jetzt fragen Sie sich, und geben Sie sich eine ehrliche und logische Antwort auf die Frage, wie viele Menschen dies beschreibt? 1. Mose 1:1 und Johannes 1:1 sagen genau das Gleiche: Es gab nur EINEN Gott, der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs, Gott der Allmächtige, Yahweh Elohim.
Wir kommen nun zum wichtigsten Vers in der Bibel (Johannes 1:14), der die Brücke vom Alten Testament zum Neuen Testament schlägt. "Und das Wort wurde Fleisch." Das Wort Gottes WURDE der Sohn Gottes.
Das Wort Gottes (A.T.) WURDE der Son Gottes (N.T.) Wie? Durch eine Inkarnation? Nein! "Jetzt fand die Geburt von Jesus Christus auf diese Weise statt. Als seine Mutter Maria Josef anverlobt wurde und bevor sie zusammenkamen, fand man heraus, dass sie ein Kind des Heiligen Geist trug." "....Sie wird einen Sohn austragen und du sollst ihm den Namen Jesus geben..." (Matthäus 1:18-25). Bedeutet dies, dass der Heilige Geist Jesus´ Vater ist? Nein, der Heilige Geist ist das Mittel, die Macht Gottes (keine eigene Gottheit). Gott ist der Vater von Jesus. Gott befruchtete Maria, ein Akt der Zeugung! Gott reproduziert sich selbst durch Einsetzen seines Samens/Spermas, sein Wort (keine eigene Gottheit) in Marias´ Gebärmutter, „deshalb wird das zur Welt kommende Kind, heilig, der Sohn Gottes genannt werden" (Lukas 1:34).
"Er (Jesus, als Gottes Wort) war am Anfang bei Gott, alle Dinge wurden durch ihn (Jesus, als Gottes Wort), und ohne ihn (Jesus, als Gottes Wort) wurde nichts gemacht, was gemacht wurde" (John 1:2-3).
Mit anderen Worten, wo das Alte Testament nur über Gott und sein Wort spricht – EINE Gottheit spricht das Neue Testament in allem über Gott und seinen erstgeborenen Sohn - ZWEI Gottheiten. Dies ist dann der Anfang der EINEN Gottesfamilie, was seinen Höhepunkt in VIELEN Gottheiten finden wird.
Als Maria ihren erstgeborenen Sohn zur Welt brachte, gebar sie einen Menschen, weil sie ein menschliches Wesen war. Allerdings wurde dieser Mensch, Jesus, nicht von einem sündigen Menschenvater, sondern bei der Konzeption von einem sündlosen Vater, Gott gezeugt.
Das heißt, dass Jesus während seines irdischen Leben ein geborenes menschliches Wesen war und ein gezeugtes göttliches Wesen. Er war nicht "voll und ganz Mensch und voll und ganz Gott", wie der Volksmund (verkehrt) sagt. Jesus war ein voll geborener Mensch, aber (nur) ein von Gott gezeugter Sohn. Er lebte, er litt und er starb, und er wurde wiedererweckt. Durch die Auferstehung vom Tod wurde Jesus der erstgeborene Sohn Gottes, der in die Herrlichkeit zurückkehrte, die er mit Gott als Wort Gottes hatte.
Im Gegensatz dazu wurden wir menschliche Wesen, die auch von einer Frau geboren wurden, bei der Konzeption von einem sündigen Vater gezeugt. Das bedeutet, dass wir sündige Menschen waren, bis Gott uns in seiner Barmherzigkeit rief und uns neu zeugte durch die Taufe und die Erteilung des Heiligen Geistes, der das Wort Gottes in unseren Geist einpflanzt und uns genau zudem macht, was unser älterer Bruder Jesus war -- ein geborenes menschliches Wesen und ein gezeugtes göttliches Wesen. Danach leben wir, leiden wir, sterben wir, werden wiedererweckt und werden zusätzliche geborene Kinder Gottes.
Jesus ist unser Vorbild und Vorreiter in diesem Prozess, natürlich mit dem Unterschied, dass er bei der Konzeption von Gott gezeugt wurde (wir zu einem späteren Zeitpunkt), und dass er ein sündlos Leben lebte (wir ein sündiges Leben), und dass er bereits auferstand und wiedergeboren wurde (während wir erst in der Zukunft auferstehen und wiedergeboren werden).
Postskript:
Lukas 17:5-6: Die Apostel sagten zu dem Herrn, "Stärke unseren Glauben!" Und der Herr sprach: "Wenn Ihr den Glauben wie ein Körnchen Senfsaat hättet, könntet Ihr zu dieser Sykomore sagen "Sei ausgewurzelt und ins Meer verpflanzt, und sie würde euch gehorchen."
Ist das eine wahre Aussage? Auf jeden Fall!
Glauben wir es? Nein!
Jesus Christus, als menschliches Wesen geboren, gezeugt von Gott (d. h. der ungeborene Sohn Gottes) verwandelte nicht nur Wasser in Wein, sondern vergab auch die Sünde und erweckte die Toten zum Leben. Sie und ich (falls konvertiert) sind als menschliche Wesen geboren, gezeugt von Gott (d. h., die ungeborenen Kinder Gottes), und könnten dasselbe tun, wenn wir Vertrauen hätten wie ein Körnchen Senfsaat.
Das Problem ist, dass wir nicht den Glauben haben wie ein Körnchen Senfsaat, nicht in der Lage sind, den Baum zu versetzen und fast überhaupt nicht in der Lage sind, jemanden zu heilen. Daher bitten wir mit den Aposteln: "Herr, stärke unseren Glauben!"
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