Gottes Plan der Erlösung
dargestellt in den jährlichen „Feste des HERRN“ aufgeführt in 3.Mose
von Robert Schmid
3. Mose 1,1-4 “Und der HERR redete mit Mose und sprach: ‘Sage den Kindern Israel und sprich zu ihnen: Dies sind die Feste des HERRN, die ihr ausrufen sollt als heilige Versammlungen; dies sind meine Feste: Sechs Tage sollst do arbeiten; der siebente Tag aber ist ein feierlicher Sabbat, heilige Versammlung. Keine Arbeit sollt ihr an ihm tun; denn es ist ein Sabbat für den HERRN, überall wo ihr wohnt. Dies sind aber die Feste des HERRN, die ihr ausrufen sollt als heilige Versammlungen an ihren Tagen.“
Erster Tag des Heiligen Jahres Nisan oder Abib1 oder 5. April, 2011 (2. Mose 12)
1. PASSA Nisan 14 oder 18. April, 2011 (3. Mose 23,5-8)
Darstellend den Tod von Jesus Christus für den Erlaß der Sünden der Vergangenheit (2. Mose 12; Römer 3,25; Lukas 22,14-20; 1.Korinther 11,20-34; Johannes 13,1-5)
2. DIE TAGE DER UNGESÄUERTEN BROTE Nisan 15-21 oder 19-25. April, 2011 (3. Mose 23,9-14)
Darstellend das vollständige Ablegen der Sünde, das Bewahren der Gebote nach dem die vergangenen Sünden vergeben sind (1. Korinther 5,7-8; Apostelgeschichte 2)
3. PFINGSTEN Sivan, 50 Tage von den Tagen der Ungesäuerten Brote oder 12. Juni, 2011 (3. Mose 23,15-22)
Darstellend den ersten Teil der geistigen Ernte, das Ausrufen der Kirche.
Das Innewohnen des Heiligen Geistes (Apostelgeschichte 2, Jakobus 1,18; Römer 8,23; 1. Korinther 16,8)
4. DAS POSAUNENFEST Tishri 1 oder 29. September, 2011 (3. Mose 23,23-25)
Darstellend das Blasen der Trompeten und das zweite Kommen von Christus (1.Thess 4, 4-17; Offenbarung 11,15-19; Die erste, die bessere Auferstehung (1. Korinther 15,51-52; 1 Thess. 4,16-17; Offenbarung 20,16).
5. DER VERSÖHNUNGSTAG Tishri 10 oder 8. Oktober, 2011 (3. Mose 23,26-32)
Darstellend die Rückkehr von aller Sünde, geschultert bei Jesus Christus, zurück zu Satan (Asasel) dem Urheber der Sünde (3. Mose 16; Apostelgeschichten 27,9)
6. DAS LAUBHÜTTENFEST Tishri 15-21 oder 13.-19. Oktober, 2011 (3. Mose 23,33-43)
Darstellend das Königreich Gottes, der grossen Seelenernte während des Millenniums (Sacharja 14,16; 2. Mose 34,22; Daniel 7,27; Johannes 7,2-14; Offenbarung 20,4-6)
7. DER LETZTE GROSSE TAG Tishri 22 oder 20. Oktober, 2011 (3. MOSE 23,36)
Darstellend die Vervollständigung des Planes der Erlösung. Heiden, die in Ignoranz starben, wird eine Möglichkeit gegeben, die Erlösung zu erhalten. (Offenbarung 20,5; Hesekiel 37,14; Johannes 7,37-39; )
"Und Mose (Gott) tat den Kindern Israel (uns) die Feste des Herrn kund” (3. Mose 23,44)
Vermerk: Die obigen Daten für Gottes festgelegte Festtage, beziehen sich auf den Hebräischen Kalender, angewandt von den meisten Gotteskirchen-Organisationen. Alternative Methoden, zum bestimmen der Feiertage Gottes sind entwickelt worden und werden von verschiedenen Personen und kirchlichen Organisationen angewandt.
Es sollte vermerkt sein, dass der “Hebräische Kalender” (auch bekannt als der “Jüdische Kalender”) KEIN “Sakraler Kalender” ist, KEIN “GOTTESKALENDER” ist, KEIN “Kalender, der in der Bibel steht“ ist. Der „Hebräische Kalender” ist genau das, was es auch sagt; es ist der “Kalender der Hebräer (Juden)!“ Genauso, wie der „Gregorianische Kalender“, der Kalender von Papst Gregor XIII ist.
Der Hebräische Kalender enthält Verschiebungen einiger Festtage Gottes, die NICHT im Wort Gottes, der Heiligen Schrift, stehen. Das bedeutet, dass bestimmte Festtage in bestimmten Jahren, nicht mit den biblischen Anweisungen von 3. Mose 23 übereinstimmen. Der Hebräische Kalender, zum Beispiel, legt das Passa auf Nisan 15, obgleich die biblischen Aufzeichnungen klar und deutlich das Passa auf Nisan 14 legen.
Zweifellos gibt es einen korrekten, biblischen Weg, um zu bestimmen, an welchen Tagen und Daten Gottes festgesetzte Festtage einzuhalten sind. Aber, wegen der vielen verschlungenen Aspekte, die erhoben wurden, gibt es keine Übereinstimmung unter den Menschen und in den Kirchen Gottes.
Das Orthodoxe Christentum schließt das Einhalten von Gottes jährlichen Festtagen, basierend auf einer falschen Auslegung von Jesaja 1:13, 14; Kolosser 2:16 und Galater 4,10-11aus. Deswegen gibt es kein Verständnis dass diese sieben jährlichen Sabbats Prophezeiungen sind, die den vollständigen Plan der Erlösung bestimmen. Die ersten drei Festtage (Passa, Tage der Ungesäuerten Brote und Pfingsten) sind VERGANGENE EREIGNISSE und wir schauen auf sie zurück. Die anderen vier Festtage (Posaunenfest, Versöhnungstag, Laubhüttenfest und Letzter Großer Tag) sind ZUKÜNFTIGE EREIGNISSE und wir sehnen uns erwartend auf ihre Vollfüllung.
Der Grund warum das orthodoxe Christentum die jährlichen Sabbats nicht anerkennt, ist, dass sie den
wöchentlichen Sabbat (Samstag) nicht anerkennen und mit Sonntag ersetzten. Dadurch ging der Sinn der jährlichen Sabbats verloren und kann deswegen von der trinitärischen, orthodoxen, christlichen Kirche nicht mehr verstanden werden.
Es war die Römisch-Katholische Kirche, die die Feiertage des Herrn ablehnte und diese mit den Feiertagen der Menschen ersetzte. Obwohl, traditionell, Weihnachten die Feier der Geburt von Christi ist und Ostern die Auferstehung von Christi, gibt zwei Probleme! Das Erste ist, dass Gott in und durch Sein Wort, der Heiligen Schrift, nicht befiehlt, oder, auch nicht empfiehlt, die Geburt und Auferstehung von Seinem Sohn Jesus zu feiern.
Zweitens, beides, Weihnachten und Ostern, sind die Frucht des Baumes des Wissens von Gut und Böse. Ja, man gedenkt der Geburt und Auferstehung von Jesus und das ist gut, aber das mythologische Gepäck und die Kommerzialisierung, die mit Weihnachten und Ostern einhergeht, ist böse. Das ist Synkretismus was Gott hasst!
Gott befiehlt Seinen Menschen den Tod von Christi jährlich zu gedenken, zu Passa, und Gott ermutigt Seine Menschen die Auferstehung von Christi zu prüfen und zu glauben, die für uns die Zuversicht ist, dass auch wir an Seiner Auferstehung teilhaben können und eines Tages eine Auferstehung haben. Das wird dann den Befehl von Jesus Christus erfüllen, wenn Er sagt: “Ihr müsset von neuem geboren werden” um zu sehen und einzugehen in das Königreich Gottes. “Darum lasset uns den Passa halten, nicht im Sauerteig, auch nicht im Sauerteig der Bosheit und Argheit, sondern in dem Süßteig der Lauterkeit und der Wahrheit” (1. Korinther 5,8).
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